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Herrsching-Wetter

Wetterstation

Die Wetterstation ist eine Davis Vantage Pro 2.
Sie erfasst Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, Sonneneinstrahlung, Wind und Windrichtung. Die Station sendet an eine Datenlogge, die wiederum per USB mit einem Rechner verbunden ist. Auf dem Rechner läuft die Software WsWin von Werner Krenn. Die Diagramme werden von wswin erzeugt. Alle 10min werden alle Diagramme, also Dateien, die sich seit dem letzten Upload geändert haben, auf die Webseite hochgeladen. Die Webseite selbst wird durch ein eigenes Programm dynmaisch erzeugt.

Bei uns sind drei Webcams im Einsatz. Alle drei von Mobotix. Eine Mobotix M22M-Secure schaut in Richtung ASV und eine zweite Mobotix M12D-Secure schaut aufs Rieder Eck.
Die Wolkenkamera war dagegen eine Herausforderung. Zunächst habe ich eine Q22M-Secure (also eine 360° Fisheye Kamera) besorgt. Das Kameragehäuse wurde zerlegt. Die Kameraplatte selbst habe ich schwarz angemalt um Spiegelungen zu vermeiden. Das Ganze wurde auf eine neue Grundplatte montiert. Eine Glashaube ist der Wetterschutz nach oben. Die Glashaube ist mit dem weißen Klebeband an der Grundplatte festgeklebt. Ein Problem ist die Kondensation, die die Kamera zerstören kann. Mobotix warnt ausdrücklich davor, Über-Kopf-Kameras zu installieren! Daher habe ich einen kleinen Lüfter eingebaut, der für Luftaustausch in der Glashaube sorgt. Die Stromversorgung holt er sich von der Kamerastromversorgung. Leider wird diese mit 30V betrieben, daher war noch ein kleines Netzteil nötig um die abgezweigte Spannung auf 12V zu reduzieren. Schliesslich ist das ganze an einem ausrangierten Surfermast am Balkon festmontiert und betrachtet die Wolken.
Soweit so gut: leider ist Überkopf das Bild über W-O gespiegelt und wäre ist Süd und Nord getauscht. Die Kamerasoftware hat eigentlich einen Spiegelmodus, der aber nur bei der Live-Funktion funktioniert! Daher steht das Bild nur in der VGA Auflösung zur Verfügung. (Programmfehler..soll im nächsten Update repariert werden)

Herrsching-Wetter Herrsching-Wetter


Wellenmessung

Aktuell ist die Wellenmessung nicht im Einsatz, da die Kabel den Winter nicht überstanden haben.

Die Wellenmessung erfolgt über einen Abstandssensor, der an einem Pfahl von oben auf die Wasseroberfläche schaut. (Danke an die Schlösser und Seenverwaltung, die den Pfahl genehmigt hat!) Der Pfahl steht vor dem RMDSC in Herrsching.
Der Sensor (mic+ 340/DIU/TC) hat einen Messbereich von 0,4-4.04m. Der Abstand wird als Analogsignal 0..10V ausgegeben. Ein zweiter Sensor liegt vor dem Pfahl in etwa 2.5m Wassertiefe. Es ist ein Drucksensor der Firma Keller PR-26W. Der Sensor misst die Druckunterschiede zwischen Wellenberg und -tal. Der Sensor misst zwsichen 0-4 mH20 entspricht 0..10V. Dieser Bereich wird wieder mit 4096 Punkten aufgelöst, ein Punkt entspricht also etwa 1mm. Das wäre die theoretische maximale Genauigkeit. Durch elektrische Störungen, das sogenannte Rauschen, schwanken die Werte an sich etwas (etwa +- 1 Punkt).
Der Abstandssensor ist ein Ultraschallsensor der ein Feld von etwa 30cm Durchmesser abdeckt. Daraus ergibt sich die nächste Ungenauigkeit: der ausgegebene Wert ist ein Mittelwert über die Fläche und kein wirklicher Minimal und Maximalwert. Also wird weder die höchste noch die tiefste Stelle dieser Kreisfläche erfasst.
Der Drucksensor hat das Problem, das sich der Druck des Wellenberges verteilt. Beim Sensor kommt also nicht der volle Druck des Wellenberges an. Das Signal wird über die Software erhöht um der Wirklichkeit näher zu kommen.
Die Auswertung der Signale erfolgt durch einen Mikrokomputer (Arduino). Die Spannung wird durch einen 12bit Analog/Digital-Wandler MCP3208 in 4096 Punkte unterteilt. Der Rechner bildet alle 80ms einen Messwert (also ein Wert zwischen 0...4096) als Mittelwert der Messungen dieser Periode. 125 Messwerte ergeben die 10s des Diagramms. Die Werte werden vom Arduino gespeichert und über die IP-Adresse des Arduino vom Wetterprogramm eingelesen und daraus das Diagramm erzeugt. Das Diagramm wird per FTP alle 10min ins Internet hochgeladen. Die Bilder kommen vom provisorischen Aufbau, das sieht inzwischen besser aus!

Wellenmessung Arduino